FAQs

Arbeitsrecht M

Mehrarbeit

vergleiche Überstunden

Mindestlohn

Seit Januar 2015 gibt es in Deutschland einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Eine Mindestlohnkommission überprüft regelmäßig die Höhe des Mindestlohns.

Grundsätzlich gilt diese Mindestlohn für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in allen Branchen und Regionen. Ausgenommen sind Auszubildende, Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Langzeitarbeitslose, Personen, die ein Ehrenamt innehaben, Freiwilligendienste, Praktikanten, wenn sie ein Pflichtpraktikum aufgrund von Bestimmungen nach dem Hochschulrecht oder nach Ausbildungsordnungen absolvieren, freiwillige Praktika während Studium und Ausbildung für maximal drei Monate sowie Praktikanten in einer Einstiegsqualifizierung.

Gerade im Zusammenhang mit Niedriglohn Beschäftigung gibt es immer wieder Auseinandersetzungen rund um den Mindestlohn. Hier ist es wichtig, frühzeitig, schon bei der Vertragsgestaltung, auf die Besonderheiten des Mindestlohngesetzes Rücksicht zu nehmen.

Minijob

Vergleiche geringfügige Beschäftigung

Mutterschutz

Grundlage für den Mutterschutz ist das Mutterschutzgesetz, das alle Schwangeren und stillenden Frauen schützt, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Darunter fallen auch Teilzeitkräfte, geringfügig Beschäftigte und Auszubildende. Den Arbeitgeber treffen umfangreiche Schutzpflichten, die vor allen Dingen den Gesundheitsschutz betreffen. Mutter und Kind sollen durch die Arbeit nicht gefährdet werden. Darüber hinaus soll eine Weiterarbeit an ihrem bisherigen Arbeitsplatz ermöglicht werden. Hierbei muss der Arbeitgeber jedoch eine Gefährdungsbeurteilung vornehmen, in dem er beurteilt, ob von dem Arbeitsplatz Gefahren für die Schwangere bzw. stillende Frau bzw. ihr Kind ausgehen. Auf dieser Grundlage müssen sodann Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, sofern diese erforderlich sind. Grundvoraussetzung ist, dass die betroffene Frau dem Arbeitgeber mitteilt, dass sie schwanger ist, oder stillt. Damit dieser unverzüglich die Gefährdungsbeurteilung und notwendige Schutzmaßnahmen treffen kann. Im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Mutterschutz gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Auch hier bedarf es einer rechtzeitigen und umfassenden Beratung, die wir Ihnen gerne anbieten.

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